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  2. Diagnostik

Instrumente zur Erhebung der Lese- und Schreibkompetenzen

Mittels Diagnostik können Lese- und Schreibkenntnisse von Interessierten und Teilnehmenden in Alphabetisierungskursen und in der Beratung eingeschätzt werden. Genutzt werden förderdiagnostische Instrumente und Verfahren dabei zur Erhebung der Schriftsprachkompetenzen von gering literalisierten Erwachsenen in (Erst-)Beratungssituationen und zur Lernstandsdiagnostik während des laufenden Kurses (Selbst- und Fremdeinschätzung). Die Einstufung des individuellen Lernstands im Kurs ermöglicht einen gezielten Einsatz von Lernmaterialien.

Materialien zur Diagnostik

Die Alpha-Kurzdiagnostik ist ein einfaches und schnelles Instrument zur Einschätzung von Lese- und Schreibkompetenzen von Teilnehmenden in Alphabetisierungskursen. Mit Hilfe der Kurzdiagnostik kann  ermittelt werden, welchen Kurs und welches Lernmaterial die Teilnehmenden brauchen. Sie ist geeignet für für die Lernberatung vor Kursbeginn und im Kurs.

Weitere Informationen & kostenloser Download

Deutscher Volkshochschulverband I www.grundbildung.de 

Für die Erstberatung zu Schreib- und Lesekompetenzen wurden die „Oldenburger Diagnostikbögen“ anhand der Kann-Beschreibung der lea.-Diagnostik entwickelt. Sie decken mehrere Levels ab, können schnell und effizient angewandt werden und überfordern die Teilnehmenden nicht. Sie umfassen eine Bilderliste zur Erhebung der Schreibkompetenz, ergänzt um ein Diktat sowie den Lesetext „In Eile“ zur Erhebung der Lesekompetenz. 

Weitere Informationen

Die Selbsteinschätzungsbögen können mit wenig Aufwand in Alphabetisierungs- und Grundbildungskursen eingesetzt werden. Sie unterstützen die Lernenden darin, ihren Lernstand und ihre Lernprozesses selbst besser zu reflektieren, um mehr Eigenverantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen zu können.

Weitere Informationen

ABC-Projekt I www.abc-projekt.de 

Die Stimmt’s-Kärtchen können als förderdiagnostisches Instrument in der Grundbildung und Schuldnerberatung eingesetzt werden.

Zudem können sie zur Sensibilisierung von Multiplikator*innen und Vertrauenspersonen genutzt werden sowie als „Türöffner“ für das Thema Finanzielle Grundbildung in Beratungssituationen dienen. Ferner ist ein spielerischer Einsatz im Wartebereich von Einrichtungen Sozialer Arbeit, insbesondere in der Schuldnerberatung, sowie in Angeboten der Alphabetisierung und Grundbildung möglich.

Weitere Informationen 

Download (PDF)

Projekt „Curriculum und Professionalisierung der Finanziellen Grundbildung – CurVe II“